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Bernina- / Glacier-Express und Busfahrten ins Hochgebirge

Mein Vater ist 80 Jah­re alt und hat den Wunsch die o. g. Tour noch zu erle­ben. Mein Vater nimmt Medi­ka­men­te zur Blut­ver­dün­nung, für den Blut­druck und Was­ser­ta­blet­ten. Fer­ner wur­de ihm die Gal­le ent­fernt und ein Groß­teil des End­darms. Sein Haus­arzt rät ihm ab. Ich jedoch den­ke dass es doch mög­lich sein muss eine Bus – und Zug­rei­se machen zu kön­nen. Wir haben ja nicht vor Gip­fel zu stür­men oder Spa­zier­gän­ge in der Höhen­la­ge zu unter­neh­men. Fer­ner spielt mein Vater noch aktiv ein Blas­in­stru­ment was zu einem höhe­ren Lun­gen­vo­lu­men führt.

Kön­nen Sie mir sagen was ich beach­ten soll­te, wenn mein Vater und ich die­se Rei­se über 4 Tage in die Schweiz antre­ten. Die Über­nach­tun­gen fin­den immer in Davos statt.

Antwort von Hoehenmedizin.org

Da machen Sie sich bit­te kei­ne Sor­gen. Der Gla­cier-Express klet­tert wenig über 2000m und der Ber­ni­na-Express auf etwas über 2250 m. Das sind mitt­le­re Höhen und daher medi­zi­nisch unbe­denk­lich. Die Gren­ze zu gro­ßen Höhen zieht man didak­tisch bei 2500m, aber auch hier haben wir es sel­ten mit höhen­be­ding­ten Erkran­kun­gen zu tun. Davos liegt auf 1600m – kein Pro­blem.

Es ist etwas Nor­ma­les, dass Men­schen mit 80 die eine oder ande­re Erkran­kung vor­wei­sen. Wir altern ja nicht nur äußer­lich, son­dern die­ser Vor­gang betrifft alle Gewe­be unse­res Kör­pers glei­cher­ma­ßen. Älte­re Men­schen, die gut medi­zi­nisch ein­ge­stellt sind, des­halb von allen Akti­vi­tä­ten abzu­schnei­den, wäre ethisch nicht ver­tret­bar. Ich ver­ste­he aber, dass der Haus­arzt Ihres Vaters lie­ber die super­vor­sich­ti­ge Vari­an­te wählt. Das hat wohl eher med­ico­le­ga­le Grün­de.

Hin­weis: Alle Namen wur­den aus recht­li­chen Grün­den von der Redak­ti­on geändert/entfernt.


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