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Verhalten bei Akklimatisierungslücke im Altiplano

Rei­se­ver­lauf und Akkli­ma­ti­sie­rung sind so geplant, dass wir jeweils nur 300 Höhen­me­ter pro Etap­pe bewäl­ti­gen. ( ab 2.400 m bis 3.800 m ) Dann erfolgt im Rah­men einer Jeep­tour von Uyu­ni bis San Pedro eine Über­nach­tung auf 4.500 m Höhe mit anschlie­ßen­dem Kurz­stop auf 5.000 m, bevor es in San Pedro wie­der auf 2.500 m run­ter­geht. Hier ent­steht also eine Akkli­ma­ti­sie­rungs­lü­cke. Jeep und Hotel sind mit Sauer­stoff für den Not­fall aus­ge­rüs­tet.

Emp­feh­len Sie vor die­ser unge­schütz­ten Etap­pe die Ein­nah­me von Diamox oder etwas ande­res ?

Antwort von Hoehenmedizin.org

Nein, wir emp­feh­len kei­ne medi­ka­men­tö­se Pro­phy­la­xe anstatt einer Akkli­ma­ti­sa­ti­on. Alles was für die not­fall­mä­ßi­ge Ver­sor­gung von Nöten ist, scheint aber vor­han­den zu sein, Sie wer­den also sicher gut betreut. Die höhen­me­di­zi­ni­schen Erkran­kun­gen ent­wi­ckeln sich in der Regel nicht inner­halb von einer Stun­de son­dern inner­halb von meh­re­ren Stun­den. Bis dahin wer­den Sie einen schnel­le­ren Herz­schlag und eine erhöh­te Atem­fre­quenz bekom­men, so als wäre ihr Kör­per in einer Sauer­stoff­knapp­heit auf­grund einer schwe­ren kör­per­li­chen Leis­tung. Das wer­den Sie sicher pro­blem­los kom­pen­sie­ren, wenn Sie ansons­ten kör­per­lich gesund sind.

Soll­ten Sie aber ein vor­be­stehen­des Pro­blem mit Herz-Kreis­lauf oder Lun­ge haben, dann ist die Fra­ge natür­lich, ob die­ses Sys­tem durch die ver­mehr­te Belas­tung dekom­pen­siert.

Hin­weis: Alle Namen wur­den aus recht­li­chen Grün­den von der Redak­ti­on geändert/entfernt.


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