Ich bin aktu­ell in der 6. SSW und hat­te für ein Wochen­en­de, das nun in die 7. SSW fällt, eine ein­fa­che Berg­wan­de­rung bis auf 2485m mit Hüt­ten­über­nach­tung geplant. Des­wei­te­ren in der sel­ben Woche eine Wan­de­rung bis auf 2700m, wobei der Auf­ent­halt über 2500m ca. 3–3.5h betra­gen wird und kei­ne Über­nach­tung in der Höhe folgt.

Ich möch­te auf kei­nen Fall ein Risi­ko ein­ge­hen. Den­ken Sie von den Vor­ha­ben ist abzu­ra­ten?

Antwort von Hoehenmedizin.org

Wie Sie an unse­rer Web­page sehen, errei­chen uns vie­le Anfra­gen hin­sicht­lich des von Ihnen ange­spro­che­nen The­mas – Höhen­ex­po­si­ti­on in der Schwan­ger­schaft.

Unse­re Emp­feh­lung ist, nicht über die von Ihnen bereits ange­spro­che­nen 2500  Höhen­me­ter hin­aus­zu­ge­hen. Es kann natür­lich sein, dass dabei gar nichts pas­siert. Aber “Mut­ter Natur” ist im ers­ten Tri­me­non (1. Bis 12. SSW) sehr wäh­le­risch. Wenn etwas nicht passt, gibt es einen Abort. Heu­te rech­nen Gynä­ko­lo­gen mit bis zu 65% Abor­ten in die­ser Pha­se. Dabei spielt es kei­ne Rol­le, ob die Schwan­ger­schaft wegen einer kurz­zei­ti­gen Min­der­ver­sor­gung des Embry­os oder aus ande­ren Grün­den geschä­digt wird. Für Sie wäre das Ergeb­nis das Glei­che und man könn­te nicht genau sagen, was schluss­end­lich aus­schlag­ge­bend war.

Hin­weis: Alle Namen wur­den aus recht­li­chen Grün­den von der Redak­ti­on geändert/entfernt.



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